Berufsberatung

Die Eigenständigkeit der Schülerinnen und Schüler im Bewerbungsprozess soll durch unsere umfassende Berufsberatung gefördert werden. Dabei sollen nicht nur Erfolgschancen für eine mögliche Aufnahme einer beruflichen Ausbildung nach der Schule erhöht werden, sondern auch konkrete Maßnahmen für die Entwicklung von schriftlichen Bewerbungsunterlagen – sowohl analog als auch digital – sowie das Training von Vorstellungs- oder Assessment-Situationen geübt werden. Darüber hinaus wird die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen von Bewerbungsverfahren in Betrieben und Institutionen im Fachunterricht Deutsch und Wirtschaft, aber auch durch den Einsatz externer Experten übernommen. Neben den schulischen Beratungsmöglichkeiten  arbeitet die EKO mit der Agentur für Arbeit, die feste Beratungstage in der Schule durchführt,  sowie mit dem Pro-Aktiv-Center (PACE) der Leine Volkshochschule zusammen.

Wer hilft bei Fragen rund um die Berufsorientierung?

Als Sozialarbeiterin im Bereich Übergang Schule –  Beruf bin ich sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrkräfte und Eltern die Ansprechpartnerin zum Thema Berufsorientierung. Durch mein Studium der Sozial- und Organisationspädagogik sowie frühere Tätigkeiten im Personalbereich der freien Wirtschaft bringe ich wertvolle Erfahrungen mit unterschiedlichen Perspektiven in die soziale Arbeit mit ein. Hierbei stehen für mich die individuelle Beratung und Betreuung zu folgenden Schwerpunkten im Vordergrund:

  • Berufswahl
  • Ausbildungsplatz- und Praktikumsplatzsuche
  • Erstellung von Bewerbungsunterlagen

Zur Gestaltung von Angeboten und Projekten der Berufsorientierung greife ich auf ein weitreichendes Netzwerk zurück, wie zum Beispiel:

  • Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern
  • Agentur für Arbeit
  • Wirtschaftsunternehmen
  • Bildungsträger
  • Berufsschulen
Berufsberatung

Nazila Mafi

Berufsorientierung, Stadt Laatzen

Berufsorientierung, Stadt Laatzen Nazila Mafi

Die vertiefte Berufsorientierung beginnt an der Erich Kästner Oberschule ab Jahrgang acht. In ihren letzten drei Schuljahren erfahren die Schülerinnen und Schüler viel über ihre eigenen Stärken, können sich erproben und bekommen Möglichkeiten aufgezeigt. Dies erfolgt u.a. mit Hilfe folgender Angebote:

  • Nutzung des Berufswahlordners im Wirtschaftsunterricht
  • Potentialanalysen und Werkstattphasen
  • Praktika und Berufsfelderkundungen
  • Betriebsbesichtigungen
  • Teilnahme an Projekten zu bestimmten Berufsfeldern in Kooperation mit Firmen (in der Schule oder auch vor Ort)
  • Teilnahme am Verbund- / Praxisunterricht kooperierender Berufsschulen
  • Mitwirkung bei sozialen Projekten der Schule
  • Berufsmessen
  • Berufsberatung
  • BIZ-Besuche

Berufsberatung der Agentur für Arbeit

Frau Schömann-Pitschnau ist Berufsberaterin der Agentur für Arbeit und bietet den Schülerinnen und Schülern der Erich Kästner Oberschule in allen Fragen rund um Schule, Ausbildung und Zukunft tatkräftige Unterstützung. Sie ist jeden Monat einen ganzen Tag in der Schule vor Ort und bearbeitet die Anliegen der Schülerinnen und Schüler, welche sich für eine Beratung bei ihr angemeldet haben. Die Termine werden rechtzeitig in den Klassen kommuniziert und interessierte Schülerinnen und Schüler werden aufgefordert, sich selbständig in die Anmeldeliste einzutragen. Die Berufsberatung richtet sich an den neunten und zehnten Jahrgang.

Die Berufsberatung verläuft meist individuell und den Anliegen der Schülerinnen und Schüler angepasst. In einem Erstgespräch werden die Schülerinnen und Schüler von Frau Schömann-Pitschnau in ihre Datei aufgenommen, um die Entwicklung erkennen zu können oder auch Etappenschritte festhalten zu können. Zudem werden die Ergebnisse der Potentialanalyse als Grundlage in die Berufsberatung mit einbezogen und Zukunftsperspektiven besprochen.

Das Zeitfenster zur Beratung in der Schule ist begrenzt (ca.15-30 Minuten), um allen Interessierten die Möglichkeit zu bieten das Gespräch aufzusuchen und um gleichzeitig das Unterrichtsversäumnis gering zu halten. Sollte weiterhin Gesprächsbedarf bestehen, werden die Schülerinnen und Schüler zu weiteren Gesprächsterminen bei Frau Schömann-Pitschnau in ihr eigenes Büro terminiert.

Die Unterstützung von der Berufsberaterin fällt unterschiedlich und sehr individuell aus: Bei Orientierungslosigkeit werden beispielsweise Tests durchgeführt zur Stärken- und Schwächenanalyse, bei Interesse an bestimmten Berufen werden Stellenangebote zur Ausbildungssuche übermittelt und vieles weitere.

Die Schülerinnen und Schüler unterzeichnen bei Frau Schömann-Pitschnau eine Eingliederungsvereinbarung, um die Ernsthaftigkeit der Angelegenheit zu verdeutlichen. Zudem besteht die Pflicht Misserfolge, Erfolge und aktuelle Vorgänge mitzuteilen, so dass diese erfasst werden können und zur Reflexion in die nächsten Berufsberatungstermine mit einfließen.

Berufsberaterin Frau Schömann-Pitschnau

Pro-Aktiv-Center, Laatzen (PACE)

Unterstützung für junge Menschen im Übergang Schule/Beruf

PACE ist der Name der Einrichtung, die  im Land Niedersachsen Angebote für  Jugendliche, die sich im Übergang Schule/Beruf befinden, macht. Die Leine-VHS übernimmt diese Aufgabe für den Standort Laatzen.

Das Angebot richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 27 Jahre, die berufliche Orientierung suchen und noch  nicht wissen, was sie nach der Schule machen wollen. Besonders werden Jugendliche unterstützt, die Schwierigkeiten in der Schule oder  keinen Schulabschluss haben.

Darüber hinaus werden die Jugendlichen bei persönlichen Problemen mit Geld, Wohnung, Gericht, Familie usw. unterstützt und bei der Suche nach betrieblichen Ausbildungsstellen, nach schulischen und außerschulischen Qualifizierungsangeboten, nach Praktikumsplätzen oder nach anderen Wegen des beruflichen Einstiegs geholfen.

Die kostenlose Beratung ist vertraulich und wird an unterschiedlichen Orten durchgeführt.